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Mit der Abkündigung des Wahlergebnisses am 15.1.2012 standen die Personen fest, die als Presbyterinnen und Presbyter für die nächsten vier Jahre die Geschicke der Gemeinde lenken.
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Da nicht mehr Personen vorgeschlagen wurden als Presbyterstellen zur Verfügung standen, erübrigt sich ein Urnengang mit Stimmabgabe durch die Gemeindeglieder.
Eine Presbyterstelle bleibt zunächst unbesetzt, da Friederike Faß im laufenden Wahlverfahren ihre Kandidatur zurückgezogen hat. Über ihre Gründe schreibt sie in ihrer Vorstellung. Das Presbyterium wird auf diese Stelle in einer seiner nächsten Sitzungen ein geeignetes Gemeindeglied berufen.
Mit Ablauf der zurückliegenden Wahlperiode scheiden vier Presbyterinnen und zwei Presbyter aus, die sich in ihrer Presbyteriumsarbeit sehr für die Kirchengemeinde stark gemacht haben: Matthias Echterhoff, Astrid Hattebier, Inge Niemeier, Erika Ring, Inge Tiemann und Heiko Vittinghoff. Sie haben aus unterschiedlichen Gründen auf eine weitere Amtszeit verzichtet. Ihnen sei an dieser Stelle schon einmal für ihr großes Engagement, das zum Teil über viele Jahre andauerte, herzlich gedankt.
Am Sonntag, dem 26. Februar, wird in einem zentralen Gottesdienst der Gemeinde um 10 Uhr in der Pauluskirche die 8 Presbyterinnen und 9 Presbyter in ihr Amt eingeführt. Die Ausscheidenden werden verabschiedet. Zu diesem Gottesdienst und einem anschließenden Empfang lädt die Gemeinde herzlich ein. Andere Gottesdienste finden an diesem Sonntag in unserer Gemeinde nicht statt.
Andreas Dietrich
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Ute Baumann, geb. Schmidt, 68 Jahre, Rentnerin, verwitwet, Breslauer Straße 3, Ostbezirk.
Technische Lehrerin für Hauswirtschaft (7 Jahre) Studium der Pharmazie Apothekerin in Nortrup (7 Jahre) Lehrerin für pharmazeutisch technische Assistenten(7 Jahre) Apothekerin in Unna (7 Jahre).
Meine Interessen: Finanzausschuss, da ich selbständige Geschäftsfrau war, möchte ich helfen, das Geld für die richtigen Zwecke auszugeben. Kirchenmusikausschuss, da ich in der Kantorei mitsinge und wissen möchte, ob mehr Musikgruppen in die Gottesdienste eingebracht werden können.
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Irmhild Bonde, 61 Jahre, verheiratet, Perthesstraße 10, Südbezirk.
Ich bin in Bergkamen-Rünthe geboren. Nach meiner Schulzeit in Kamen und einer Ausbildung als Krankenschwester bin ich 1982 gemeinsam mit meinemMann nach Kamen zurückgekehrt. Wir waren beide in der Leitung des Perthes-Zentrums in Kamen tätig.
Mein Engagement im Presbyterium begann bereits im April 2010. Von diesem Zeitpunkt an habe ich mich bereits mit Personal- und Finanzfragen in der Kirchengemeinde beschäftigt. Als Vorsitzende des Personalausschusses ist mir der Kontakt zu den Beschäftigten der Kindergärten, Küsterdiensten und anderen Arbeitsbereichen der Gemeinde besonders wichtig, wobei mir meine berufliche Erfahrung in der Leitung einer großen diakonischen Einrichtung zugute kommt. Ich werde mich auch künftig gerne zum Wohle der gesamten Kirchengemeinde weiter engagieren.
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Brigitte Dietrich, 63, Jahre, Verwaltungsangestellte i.R., verheiratet, Im Grund 32, Nordbezirk.
Dem Presbyterium gehöre ich seit 12 Jahren an. Ich arbeite in der Gemeindebriefredaktion (Die) sowie verschiedenen Gremien auf Gemeinde- und auf Kirchenkreisebene mit. Ferner gehöre ich dem Bibelkreis an. Ein weiteres Betätigungsfeld ist das der 2. Vorsitzenden des Kirchlichen Bauvereins Südkamen.
Wichtig ist mir, die gemeinde-diakonische Arbeit zu stärken und fort zu entwickeln (Initiatorin des Mittagstisches für Grundsicherungsempfänger) und hierdurch die Menschen die Freundlichkeit Gottes erfahren zu lassen. Diese Arbeit werde ich gerne fortsetzen.
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Hans-Dieter Heidenreich, 64 Jahre, verheiratet, eh. Sparkassenmitarbeiter, Meerkamp 10, Südbezirk
Viele Gemeindemitglieder hatten mir 2007 erstmals mit ihrer Stimme ihr Vertrauen geschenkt. Es war für mich Ansporn, in unserer Gemeinde intensiv und engagiert mitzuwirken. Dabei habe ich meine beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen an vielen Stellen eingebracht. In vertrauensvoller und guter Zusammenarbeit mit dem Presbyterium und dem Sekretariat habe ich aktiv mitgestaltet, mitgewirkt und angeregt. Ich habe mich auch gern persönlich um das Wohl von einzelnen Gemeindemitgliedern gekümmert, z.B. bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen (wenn auch hier und da verbunden mit menschlichen Enttäuschungen).
In den kommenden Jahren werde ich mich kontinuierlich kümmern und engagieren. Es liegt mir am Herzen, unsere Gemeinde in schwieriger werdenden Zeiten weiter voran zu bringen. Dafür übernehme ich erneut Verantwortung. So möchte ich mich bei den Finanzen, den Wichtelgruppen, der Kinder- und Jugendarbeit, für die Senioren und im Männerforum (nicht nur als Organisator von interessanten Reisen) einbringen. Gern engagiere ich mich auch zusätzlich in der Archivarbeit und für eine attraktive Fortsetzung der „KamenerKanzel"- gemeinsam mit vielen Anderen.
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Sonja Hentschel, 33 Jahre, Sonderpädagogin, Kämerstraße 8, Mittebezirk
Eine halbe Seite um mich, Sonja Hentschel, vorzustellen - das ist nicht viel. Deshalb beschränke ich mich auf die Aspekte, die für mich wichtig sind und für Sie interessant sein mögen. Seit meiner Geburt spielt Kamen eine wichtige Rolle in meinem Leben. Hier bin ich aufgewachsen, hier habe ich Grundschule sowie Gymnasium besucht. Meine ersten Erfahrungen mit Glauben und Kirche habe ich hier gesammelt, im Kindergottesdienst der Pauluskirche. Daher kenne und liebe ich Stadt, Gemeinde und Leute. Jetzt bin ich 33 Jahre alt und unterrichte als Sonderpädagogin an einer Förderschule in Hamm.
Da in meinem Verständnis von Religion neben dem Glauben auch Toleranz und Offenheit zentrale Aspekte sind, setze ich mich für eine offene, moderne Kirche und speziell für andere Formen von Gottesdiensten ein. Seit vier Jahren arbeite ich in den Presbyteriumsausschüssen Gottesdienste und Jugendarbeit mit. In den letzten beiden Jahren habe ich bei der Fastenaktion 7-Wochen-Ohne mitgewirkt.
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Carsten Janecke, 43 Jahre, verheiratet, eine Tochter, Redakteur, Sonnenbrink 4, Ostbezirk
Durch meine Tätigkeit als Journalist komme ich täglich in Berührung mit den Kamener Kirchengemeinden. Ich begleite sie auf ihrem Weg und transportiere ihre Arbeit in die Öffentlichkeit, im Kleinen und im Großen – angefangen von den täglichen Termine über Kirchenrenovierungen bis hin zur Debatte über die Reduzierung des 45-Stunden-Angebots in den Kindergärten. So sind mir viele Bereiche des Gemeindelebens sehr vertraut, ich bin aber auch nach meinen ersten vier Presbyter-Jahren immer noch positiv überrascht, wie vielfältig das Gemeindeleben ist.
Beruflich wie privat liegen mir soziale Themen sehr am Herzen; so hat sich nach einer Berichterstattung über die vor einigen Jahren neu eingeführten Offenen Ganztagsgrundschulen die Aktion Förderma(h)l gegründet – ein Aktion, die Kindern aus Familien die Beteiligung am Mittagessen in der Schule ermöglicht hat. Eine Aktion, die nunmehr im Förderverein Jugend (FörJu) der Stadt erfolgreich weiterbetrieben wird. Da meine Frau katholisch ist, ist mir das Thema Ökumene ein wichtiges Anliegen. So freue ich mich auf eine zweite „Amtsperiode".
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Elke Kappen, 48 Jahre, Dezernentin für Jugend, Familie, Bildung und Sport, Heidkamp 13, Westbezirk
Kirchliche Gemeindearbeit ist für mich ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und Glaube persönliche Unterstützung und geistliche Orientierung. Über die Kirchenmusik und die Kinder- und Jugendarbeit seit vielen Jahren fest in der Gemeinde verankert, möchte ich meine Arbeit im Presbyterium unter dem Aspekt „Kirche – ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft" fortsetzen. Im Zeichen starken gesellschaftlichen Wandels (demographischer Wandel, Werteveränderung, knappe finanzielle Ressourcen) hat die Gemeinde einen Blick auf die Menschen zu bewahren, ihnen Möglichkeiten der persönlichen Begegnung zu bieten und sie christlich zu prägen. Kinder- und Jugendarbeit liegt mir von daher besonders am Herzen, die unsere Kirchengemeinde in vielfältiger Weise gestaltet (Taufen, Krabbelgruppen, Kindertageseinrichtungen, Kirchenmusik, Konfirmandenarbeit, Kinder- und Jugendarbeit im Freizeitbereich, offene Ganztagsgrundschule, Kindergottesdienst, Familiengottesdienste, Kinder- und Jugendstiftung zur finanziellen Unterstützung besonderer Projekte usw.). Hätten Sie's gewusst ?
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Jutta Karrasch, 62 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, 2 Enkelkinder, Grundschullehrerin, Schöner Fleck 44, Südbezirk
Sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht fühle ich mich der Gemeinde in besonderer Form verbunden. In meiner Funktion als Schulleiterin setze ich mich aktiv für die Zusammenarbeit von Schule und Kirche ein. Dabei ist es mir wichtig, ökumenische Erfahrungen zu ermöglichen, um die unterschiedlichen Konfessionen einander vertrauter zu machen. Ich freue mich auf die weitere Mitarbeit im Presbyterium, weil ich gerne ehrenamtlich tätig bin, weil ich bereit bin, Verantwortung zu übernehmen und um die Gemeindearbeit noch weiter mitzugestalten und mitzubestimmen. Ich möchte Bewährtes bewahren und eventuell neue Akzente setzen. Aufgrund privater und beruflicher Erfahrung liegt mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen. Mein Wunsch ist es, dazu beizutragen, dass unsere Gemeinde ein Ort der Geborgenheit ist, der besonders jungen Menschen Halt, Sicherheit und Orientierung geben kann und für Menschen aller Altersgruppen ein Ort der Begegnung und des Miteinanders ist.
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Friedrich Knäpper, 73 Jahre, Bau-Kaufmann, Neustädter Weg 4, Lerche, Ostbezirk
Gemeinsam mit den Mitgliedern des Presbyteriums möchte ich mich weiterhin als Kirchmeister für die zeitgemäße Modernisierung der Gebäude unserer Kirchengemeinde einsetzen, um unseren Leitspruch, einladende Kirche zu sein, gerecht zu werden.
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Reinhard Mank, 62 Jahre, 4 Söhne, Lehrer, Angerweg 6, Ostbezirk
Ich heiße Reinhard Mank, bin 62 Jahre alt, Vater von vier Söhnen und seit 35 Jahren Lehrer am Märkischen Gymnasium in Hamm. Seit über 30 Jahren singe ich zudem im Oratorienchor der Stadt Kamen und bin als Chorleiter im Männerchorbereich tätig. Neben meiner Begeisterung für die Musik gilt mein Interesse auch sportlicher Betätigung wie Handball, Fußball, Tennis und Skilauf. Mit der Kirchengemeinde bin ich durch meine Söhne Severin und Benjamin in den letzten Jahren wieder näher verbunden, da ich sie regelmäßiger zu den Gottesdiensten begleitet habe bzw. begleite. Benjamin wird in diesem Jahr konfirmiert. Von Pfarrer Suk wurde ich ermutigt als Presbyter zu kandidieren. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich mich dann mit der Übernahme dieses Amtes dazu entschieden, Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen. Die Arbeit mit Jugendlichen könnte für mich ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit sein.
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Max Pasalk, 53 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, städt. Angestellter, Körnerstraße 16b, Nordbezirk
Ich bin in Kamen als Sechstes von sieben Kindern geboren. Ich wurde in Kamen getauft und auch konfirmiert. Seit meiner Kindheit und Jugend bin ich mit unserer Kirchengemeinde sehr verbunden. Im Männerforum engagiere ich mich im Vorstand. In der Freizeit spielen meine Frau und ich seit einigen Jahren Boule im „Boule am Bux", auch hier nehme ich Verantwortung im Vorstand wahr, wobei es mir sehr wichtig ist, unser Evangelischsein herauszustellen, so dass ich dazu beigetragen habe, einige Male im Jahr, sonntags die Spiele mit dem Gottesdienst beginnen zu lassen. Da ich seit längerem in verschiedenen Bereichen unserer Kirchengemeinde tätig bin, möchte ich meine Erfahrung auch als Presbyter in der Gemeindeleitung einbringen und dazu beitragen, dass unsere Gottesdienste in Luther- und Pauluskirche sowie Südkamen und Lerche erhalten bleiben und darüber hinaus die Gemeinde an Lebendigkeit gewinnt. Dabei liegt mir die Männerarbeit, das Kochen in unserem Kochclub und auch das Boulespiel am Herzen. Darüber hinaus und nicht zuletzt schlägt mein Herz für eine attraktive Jugendarbeit und die Diakonie. Gemeinde sollte immer auch eine Gemeinde für sozial Benachteiligte sein. In diesem Sinne möchte ich meine Erfahrungen und Ideen im Presbyterium einbringen.
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Wilfried Plaaß, 60 Jahre, verheiratet, Landwirt, Neuer Weg 6, Lerche, Ostbezirk
Meine tägliche Arbeit ist stark mit den Themen der Schöpfung (Mensch, Tier, Natur und Umwelt) verbunden. Aus diesem Grund sind kirchliche und gesellschaftliche Themen und Aufgaben sehr wichtig für mich. Hierzu gehören · die Mitarbeit im Presbyterium der Kirchengemeinde im Bau– und Landausschuss sowie als Stellvertreter im Jugendausschuss, · die Förderung und Unterstützung von Brauchtum und sozialen Einrichtungen in der Kirchengemeinde, · die aktive Unterstützung zum Erhalt der kirchlichen Einrichtungen in Kamen und · die Mitarbeit im Friedhofsverein in Lerche zum Erhalt und zur Pflege des Lercher Friedhofes und der Kapelle. Gern werde ich diese Aufgaben in der Gemeinde und im Presbyterium weiterhin wahrnehmen.
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Adelheid Pollack, 61 Jahre, verheiratet, 1 erw. Tochter, Grundschullehrerin im Vorruhestand, Feuerbachstr. 80, Südbezirk
Als zweite Vorsitzende des evangelischen Boulevereins "Boule am Bux" lernte ich das Buxtorfhaus als Ort der Begegnung kennen und konnte dadurch in den letzten Jahren zahlreiche Kontakte zu Gemeindemitgliedern und kirchlichen Gruppen knüpfen. Darüber hinaus möchte ich weitere Netzwerke der Gemeinde kennenlernen und mich helfend, mitgestaltend und mitbestimmend in die Gemeindearbeit einbringen. Bedingt durch meinen Beruf als Grundschullehrerin liegt mir die Arbeit mit Kindern besonders am Herzen. Ich möchte meine Erfahrungen gerne weiter geben und den Gemeindemitgliedern durch meine Tätigkeit als Presbyterin vermitteln, dass jeder willkommen ist, vom Miteinander aller Altersgruppen profitiert und in der kirchlichen Gemeinschaft Verständnis, Geborgenheit und Sicherheit erfahren kann. Auch soziale Kontakte zu älteren Menschen sind mir wichtig. In kleinem Rahmen konnte ich das in der Arbeitsgruppe "Gemeinsam statt einsam" verwirklichen. Hier bin ich seit zwei Jahren ehrenamtlich tätig. Da ich mich seit September 2011 im vorzeitigen Ruhestand befinde, habe ich Zeit, mich für ein christliches Miteinander über die "Südkamener Grenzen" hinaus einzusetzen und Verantwortung für die Aufgaben in der Gemeinde zu übernehmen.
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Gerd Otto Sichert, 52 Jahre, verheiratet, 3 Söhne, Städtischer Angestellter der Stadt Kamen, Am Barenbach 6, Südbezirk
Seit Mai 1999 arbeite ich als Presbyter in der ev. Kirchengemeinde Kamen mit und freue mich, diese wichtige Ehrenamtlichkeit fortsetzen zu dürfen.
Als Löschgruppenführer der Feuerwehr Südkamen erfahre ich täglich, wie wichtig die Jugendarbeit ist und möchte mich - auch als Mitglied im Jugendausschuss - für eine insbesondere als christusorientierte und vielfältige Jugendarbeit in unserer Gemeinde einsetzen. Die Verbindung von Jung und Alt, wo alle voneinander lernen können, war und ist mir ein Herzenswunsch.
Selbstverständlich bin ich auch Mitglied im ev. Männerforum und setze mich auch für gemeinsame Aktivitäten wie Gemeindefeste und verschiedene Veranstaltungen mit Jung und Alt ein. Als Feuerwehrmann möchte ich auch weiterhin den Kontakt mit den Vereinen und Verbänden unser Stadt Kamen herstellen und fördern.
Ich danke Ihnen, dass sie mir Ihr Vertrauen gegeben haben, und werde mich weiter für ein gutes, christliches Miteinander von Lerche bis Südkamen - in unserer ganzen Gemeinde - einsetzen.
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Dorothea Volkmer, 71 Jahre, verheiratet, eh. Grundschullehrerin, Dresdener Straße 3, Ostbezirk
Seit vielen Jahren engagiere ich mich in der evangelischen Kirchengemeinde. Besondere Schwerpunkte sind für mich die Kirchenmusik, Frauenhilfsarbeit und Gottesdienstgestaltung.
Menschen für unsere Gemeinde zu interessieren und in eine gute, fröhliche Gemeinschaft einzubinden, ist mir tägliches Anliegen. Das werde ich auch weiterhin in die Arbeit des Presbyteriums einfließen lassen.
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Bettina Werning, 51 Jahre, kaufm. Angestellte und allein erziehende Mutter von 2 Töchtern, Feuerbachstraße 6, Südbezirk
Seit 6 Jahren bin ich Mitglied im Presbyterium und ich freue mich, die vielseitige und interessante Arbeit dort in den nächsten vier Jahren fortsetzen zu dürfen. Mein besonderes Interesse gilt allem, was man unter die Überschrift ‚Bewahrung der Schöpfung' fassen kann, denn wenn die Kirche sich nicht den Schutz der Umwelt auf ihre Fahnen schreibt, wer soll es dann tun? Mein zweiter, schon berufsbedingter Schwerpunkt sind die kirchlichen Finanzen, hier möchte ich mich besonders einbringen. Ganz allgemein finde ich, dass unser Wahlspruch ‚Näher an die Menschen' die wichtigste Aufgabe der Kirche wiederspiegelt und bemühe mich, wenigstens ein klein wenig von Gottes Freundlichkeit weiterzugeben.
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Alfred Weber, 65 Jahre, Polzeibeamter a.D., verheiratet, 2 erwachsene Söhne, Nordstraße 33a, Nordbezirk
Ich wurde in Fröndenberg geboren, wohne seit 2003 in Kamen und bin in zweiter Ehe verheiratet. Gelernt habe ich den Beruf des Elektroinstallateurs. Von 1965 bis zur meiner Pensionierung 2006 war ich Polizeibeamter. Die letzten ca. 11 Jahre war ich als Leiter des Kommissariats Vorbeugung für die vorbeugende Arbeit der Polizei im Kreis Unna zuständig.
Ich wurde evangelisch erzogen. Daraus ergibt sich für mich, dass mir die Wertvorstellungen des christlichen Glaubens sehr wichtig sind.
Einen Schwerpunkt meines Engagements im Presbyterium sehe ich in der Entwicklung der Gemeindearbeit unter dem Aspekt, wie können wir unsere Arbeit so lebendig und verständlich gestalten, dass wir dadurch Menschen erreichen, eine vielfältige, vertraute und liebevolle Gemeinschaft aufbauen und das Wort Gottes für alle hörbar und erfahrbar machen. Seit einigen Jahren bin ich Mitglied im Evangelischen Männerforum unserer Gemeinde und arbeite seit Mitte 2010 im Vorstand mit. Auf Grund dieser Mitarbeit liegt mir die Männerarbeit in unserer Kirchengemeinde am Herzen. An der Weiterentwicklung des ökumenischen Gedankens innerhalb unserer Stadt möchte ich ebenfalls mitarbeiten.
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| Friederike Faß, 39 Jahre, Diplom-Pädagogin und Familientherapeutin, verheiratet, vier Kinder, Dortmunder Allee 61, Südbezirk
Als ich gefragt wurde, ob ich als Presbyterin für die Kamener Kirchengemeinde kandidieren möchte, habe ich gern zu gesagt, da ich als Prädikantin der Gemeinde und auch als langjährig in der Evangelischen Jugend aktiv Tätige Freude daran hätte, die Kirchengemeinde in dieser verantwortungsvollen Rolle mit zu stützen. Leider muss ich nun kurzfristig meine Kandidatur zurückziehen und möchte die Gründe dafür gern erklären. Im November wurde ich zur Leiterin des Evangelischen Studienwerks berufen. Die Arbeit macht sehr viel Freude, ist aber mit extrem hoher Arbeitsbelastung verbunden. Auch bin ich durch mein Amt als Leiterin in etliche Gremien der EKvW und EKD gebeten worden und kann diese Aufgaben natürlich nicht ablehnen. Die Mitarbeit in Gremien wie dem Hochschulbeirat und Arbeitsgruppen zur Vorbereitung des Kirchentages in Hamburg 2013 kosten Zeit, auch wenn sie viel Freude bereiten. Als Presbyterin würde ich nicht mehr genügend Zeit finden, um auch diese ehrenamtliche Aufgabe gut und verantwortungsvoll wahrzunehmen. Daher musste ich – auch wenn es mir überhaupt nicht leicht gefallen ist – meine Kandidatur zurückziehen. Sehr gern werde ich zu einem späteren Zeitpunkt, wenn ich in meinem Amt schon besser eingearbeitet sind und sich Routinen eingeschlichen haben, erneut kandidieren und zur Verfügung stehen. Jetzt ist dies leider nicht möglich, ich werde als Prädikantin jedoch weiterhin sehr gern die Gemeindearbeit mitgestalten.
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