|
Sabine Thiemann von der Frühförderstelle des Kreises Unna war zu Gast und klärte nicht nur über ihre Arbeit mit den Kindern auf. Sie gab den jungen Müttern auch Ratschläge für den eigenen Alltag mit auf den Weg. Denn die Frühförderstelle kennt sich aus mit spezifischen Problemen nicht nur von Kindern, die durch eine Behinderung eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten haben.
Viele Kinder kämpfen schon in ihren ersten Lebenswochen und -monaten mit Schwierigkeiten in der Feinmotorik oder falsch erlernten Bewegungsmustern. Sabine Thiemann weiß, wie solche Entwicklungsverzögerungen durch frühzeitige professionelle Förderung vermieden und behoben werden können – zumeist mit spielerischen Übungen.
Sie weiß auch, dass es oft zuerst nur den Eltern auffällt, wenn etwas in der Entwicklung des eigenen Kindes nicht ganz in Ordnung ist. Über den Kinderarzt ist dann eine Förderung durch die Frühförderstelle möglich. Früher konnte man sich direkt an die Fachleute in der Spezialeinrichtung des Kreises Unna wenden. Heute muss der Weg über das Gesundheitsamt eingehalten werden. Das hält manche Eltern leider davon ab, eine frühe Förderung für ihre Kinder in Anspruch zu nehmen.
An dem spannenden Informationsvormittag beteiligten sich neben den jungen Müttern übrigens auch die Familienpaten, die von der Diakonie Ruhr-Hellweg gerade für die Alltagsbegleitung von jungen Familien ausgebildet werden. Solche Informationstage finden regelmäßig im Müttercafé statt , das von der Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg schon seit Jahren speziell für junge und alleinerziehende Mütter angeboten wird.
Das Müttercafé hat jetzt übrigens nach der Weihnachts- und Neujahrspause wieder geöffnet und bietet jungen Müttern mit ihren Kindern die Möglichkeit für den gegenseitigen Austausch über ihre ganz speziellen Probleme, Hoffnungen und Wünsche. Immer mitt wochs von 10 bis 12.30 Uhr am Schwesterngang 4.
|